Wenngleich der Lebensraum des Uhus unterschiedlich aussehen kann und von Kirchtürmen über Friedhöfe bis hin zu Industrie- und Brückenbauten reicht, ist die Wahl der beiden Dossenheimer Paare doch eher arttypisch. Denn häufig fällt sie auf felsig strukturierte Landschaften mit offenen bis halboffenen Jagdflächen. An der Spitze der Nahrungskette stehend variiert seine Beute stark. So prädiert er größere Säugetiere wie Hasen, Ratten, Kaninchen, Füchse, aber auch Rabenvögel oder Tauben sowie Amphibien und Reptilien. Der Uhu ist also ein typischer Nahrungsopportunist. Seine Flexibilität bei der Wahl von Brutplatz und Beute ist einer der Hauptgründe für seine Bestandserholung in den letzten Jahren. Denn nachdem der Uhu lange Zeit bejagt worden war, ist der Bestandstrend inzwischen positiv, was insbesondere auf strenge Schutzmaßnahmen und einige Auswilderungsprojekte zurückzuführen ist.
Jetzt, im Januar, beginnt die Balz. Männchen und Weibchen sind besonders ruffreudig und singen im Duett. Aus dem Steinbruch ertönt regelmäßig das typische, dumpfe „u-uuooh“, dem der Uhu seinen Namen verdankt. Ihren Rufen werden wir auf der Exkursion unmittelbar in ihrem Lebensraum lauschen und mit etwas Glück lässt sich das Brutpaar im Flug - und vielleicht sogar bei der Paarung - beobachten.
Sie haben Lust auf die Exkursion bekommen?
Bitte melden Sie sich per E-Mail unter m.ziara@web.de für die Veranstaltung an, da die Veranstaltung teilnehmerbegrenzt ist.
Datum: 18. Januar 2026
Zeit: 16:15 Uhr
Wo: Eingangsbereich des Steinbruch Leferenz